Automatisierung durch Elastische Netze
Die jährliche Tarifentwicklung in der Kfz-Versicherung ist geprägt durch die iterative und manuell aufwändige Verarbeitung eines standardisierten Datensatzes. Die klassische Risikomodellierung mit verallgemeinerten linearen Modellen (GLMs) lässt sich aber durch den Einsatz Elastischer Netze deutlich effizienter aufsetzen:
Die Modellierung (d.h. Gruppierungen einzelner Merkmalsausprägungen und die Mustererkennung (nicht-)linearer Strukturen) kann weitgehend automatisiert die bewährten, interpretierbaren Risikofaktoren ermitteln.
Effizienz bedeutet hier Schnelligkeit: Wiederkehrende Tätigkeiten, die früher alljährlich 3 Monate gedauert haben, sind damit in 3 Tagen erledigt!
Auch in anderen Sparten lassen sich bei unveränderten Datenstrukturen ähnliche Effekte erzielen.
Die Zukunft der Lebenserwartung ist aktuell so unsicher wie selten zuvor. Das ifa hat im Rahmen der Herbsttagung der DAV auf diese Unsicherheit hingewiesen und vorgestellt, wie Aktuare in der Produktentwicklung und im Risikomanagement mit dieser Unsicherheit umgehen können. [mehr]
Value for Money und der Nachweis eines angemessenen Kundennutzens von Lebensversicherungsprodukten ist stark in den Fokus der BaFin gerückt. Vor diesem Hintergrund stellt die Rechnungszinserhöhung eine doppelte Chance dar. Zum einen entsteht die Möglichkeit, die Attraktivität der Produkte im Neugeschäft zu erhöhen. Zum anderen bietet sich die Chance, bestehende Schwachstellen im Produktfreigabeverfahren zu korrigieren und damit für die Zukunft nachhaltig kundenorientiert aufgestellt zu sein. [mehr]
BaFin veröffentlicht Erkenntnisse aus der Wohlverhaltensaufsicht Lebensversicherung [mehr]
Transparenz und Kontrolle bei Methoden, Modellen und Tools [mehr]
BaFin beschreibt Zuordnungsansatz für Vermögenswerte im Rahmen der EU-Offenlegungsverordnung [mehr]
Value for Money bei Altersvorsorgeprodukten [mehr]
Update des Branchenstandards für PRIIP der Kategorie 4 erfordert Modellanpassungen [mehr]